Adipositas – Was man dagegen unternehmen kann

13. Februar 2007

 

Adipositas, krankhaftes Übergewicht, kann sowohl genetische als auch psychologische Ursachen haben, ebenso kann das kulturelle und menschliche Umfeld einer Person Auslöser von Adipositas sein ...

Fettreduktion als Möglichkeit, das Gewicht zu reduzieren


Adipositas, krankhaftes Übergewicht, kann sowohl genetische als auch psychologische Ursachen haben, ebenso kann das kulturelle und menschliche Umfeld einer Person Auslöser von Adipositas sein. Die Wechselbeziehung zwischen Energiezufuhr und Energieverbrauch ist bei jedem Menschen verschieden, ebenso die individuelle Verteilung des Körperfettes. Anhand des Body Mass Index (BMI, Körpermassenindex, hier ausrechnen) kann das Ausmaß von Adipositas festgestellt werden. Übergewicht liegt bereits ab einem BMI von 25 kg/m2 vor. Von Adipositas spricht man ab einem BMI von 30 kg/m2.Was macht man nun, um das Gewicht zu erniedrigen, um die Risiken, die bekanntermaßen zu vielen Krankheiten führen können, zu minimieren?

Zahlreiche Studien haben mittlerweile eindeutig belegt, dass das Risikoprofil eines Individuums, eine der Gefäß- oder Herzkrankheiten zu bekommen, durch nachhaltige Änderungen des Lebensstils gut beeinflusst werden kann. Kürzlich wurde bekannt, dass Übergewichtige ihr kardiovaskuläres Risiko schon durch eine vergleichsweise geringfügige Gewichtsabnahme um nur fünf bis zehn Prozent deutlich vermindern können. Diese gute Nachrichte wird von den Experten so erklärt: Die das kardiovaskuläre Risiko besonders deutlich beeinflussende Fettmasse, wird bei Abmagerungsversuchen meist überproportional reduziert.

Sobald das Körpergewicht um etwa zehn Prozent abnimmt, verringert sich die Menge des im Bauchraum deponierten Fetts um 30 Prozent und mehr. Außerdem werden durch diese Gewichtsreduktion auch andere Herz-Kreislauf-Risikofaktoren positiv beeinflusst: die Triglyceridwerte und das Gesamt- bzw. LDL-Cholesterin vermindern sich, das HDL steigt dagegen an; der Glucosestoffwechsel normalisiert sich und die vorher verminderte Insulinsensibilität nimmt zu. Häufig kommt es auch zu einem Absinken erhöhter Blutzucker- und Blutdruckwerte. Bei Diabetikern kann eine Besserung des HbA1c-Wertes um ein Prozent erreicht werden.

Allerdings – so wurde von Wissenschaftlern betont - ist eine dauerhafte Gewichtsreduktion, bzw. eine positive Langzeit-Modifikation des Herz-Kreislaufrisikos ohne eine konsequente pharmakologische Unterstützung nur selten zu realisieren.

Probleme haben Diabetiker vom Typ II, denn diesen fällt es sehr schwer, ihr Körpergewicht zu reduzieren, wenn sie orale Antidiabetika einnehmen, bzw. Insulin spritzen müssen. Auch bei dieser Patientengruppe hat sich gezeigt, dass im Vergleich zur alleinigen Anwendung einer fettarmen Diät eine medikamentöse Therapie besser in der Lage ist, die HbA1c- und die Glukosewerte zu reduzieren.

Mittlerweile sind sich die meisten Ernährungs-Experten darin einig, dass eine Reduktion des Nahrungsfetts auf maximal 30 Prozent der zugeführten Energie den besten Weg darstellt, das erhöhte Körpergewicht zu reduzieren. Auf diese Weise werden über einen längeren Zeitraum täglich 500 bis 1.000 Kilokalorien eingespart. Mit einer medikamentösen Unterstützung gelingt schon viele Jahre etwa zwei Dritteln der um eine Gewichtsreduktion bemühten Patienten eine deutliche Verminderung des Körpergewichts um mindestens fünf Prozent. Unter Placebo sind es dagegen weniger als die Hälfte.

Weitergehende Information erhalten interessierte Patienten in der Apotheke, die auch im Zusammenhang mit der Firma Hoffmann La Roche ein Fettreduzierungsprogramm anbietet.


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